„Digitale Intelligenz stärken – gemeinsam neue Horizonte erschließen“. Vom 18. bis 19. März fand in Zhengzhou das 15. China Steel Summit Forum und die Konferenz „Entwicklungstrends der Stahlindustrie bis 2023“ statt. Unter der Schirmherrschaft der Chinesischen Handelskammer für Metallurgieunternehmen, des Chinesischen Instituts für Planung und Forschung der Metallurgieindustrie und des Chinesischen Nationalen Verbandes des Metallwarenhandels wurde das Forum gemeinsam von China Steelcn.cn und der Youfa Group organisiert. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen wie die Lage der Stahlindustrie, Entwicklungstrends, Kapazitätsoptimierung, technologische Innovationen, Fusionen und Übernahmen sowie Markttrends.
Als einer der Mitveranstalter des Forums rief Li Maojin, Vorsitzender der Youfa Group, in seiner Rede dazu auf, angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Stahlindustrie neue Chancen aktiv zu nutzen, neue Herausforderungen anzugehen, ein neues Modell einer symbiotischen Wertschöpfungskette zu schaffen und die Vorteile der Zusammenarbeit innerhalb der Stahlindustrie für eine symbiotische Entwicklung auszuschöpfen. Er betonte, dass Unternehmen der Schweißrohrindustrie im heutigen Wettbewerbsumfeld Marken aufbauen und schlanke Managementstrukturen implementieren müssten, um sich schrittweise zu stärken und zu überleben.
Seiner Ansicht nach hat die Konzentration in der Stahlrohrindustrie stetig zugenommen, was auf eine zunehmende Reife der Branche hindeutet. Mit dieser fortschreitenden Entwicklung und unter der Prämisse minimaler Kosten in der gesamten Prozesslogistik sowie dem Streben nach optimalem Lean Management agieren wir als Branchenallianz und sichern die hohe Qualität der Branche. Markenbildung, Kostenkontrolle und die Optimierung der Vertriebskanäle werden für traditionelle Stahlrohrunternehmen immer wichtiger, und die symbiotische Entwicklung der Wertschöpfungskette rückt in den Mittelpunkt.
Han Weidong, leitender Experte der Stahlindustrie und Seniorberater der Youfa Group, hielt mit Blick auf die zukünftige Marktentwicklung eine Keynote-Rede zum Thema „Wichtige Faktoren, die die Stahlindustrie in diesem Jahr beeinflussen“. Seiner Ansicht nach ist das Überangebot in der Stahlindustrie langfristig und gravierend, und die Schwere der internationalen Lage stellt eine beispiellose Belastung für die Wirtschaft dar.
Er erklärte außerdem, dass die Stahlindustrie sowohl international als auch im Inland Überkapazitäten aufweist, was ein großes Problem für die Branche darstellt. Im Jahr 2015 wurden über 100 Millionen Tonnen veralteter Produktionskapazitäten und über 100 Millionen Tonnen minderwertiger Stahl abgebaut, während die Produktion zu diesem Zeitpunkt bei rund 800 Millionen Tonnen lag. Wir exportierten 100 Millionen Tonnen, während die Nachfrage von 700 Millionen Tonnen auf 960 Millionen Tonnen im letzten Jahr anstieg. Wir stehen nun vor Überkapazitäten. Die Stahlindustrie wird in Zukunft einem größeren Druck ausgesetzt sein als in diesem Jahr. Der heutige Tag ist zwar kein guter Tag, aber definitiv auch kein schlechter. Die Stahlindustrie wird sich erheblichen Herausforderungen stellen müssen. Als Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette ist es notwendig, darauf bestens vorbereitet zu sein.

Im Rahmen des Forums fand außerdem eine Preisverleihung für die 100 besten Stahllieferanten des Jahres 2023 und die mit der Goldmedaille ausgezeichneten Logistikunternehmen statt.
Veröffentlichungsdatum: 21. März 2023
